Andi´s Sparkäfer

1972er Sparkäfer oder Onkel Andis Schlumpf 

Nach fast 10jährigem Schlaf in einer Scheune wurde der 1972 angemeldete Marinablaue Sparkäfer 2008 wiedererweckt! Nach einem Ölwechsel sprang der originale 34PS Motor sofort an!

3 Jahre lang schraubte der Onkel Andi mit seinem Kumpel Jens an dem Gefährt herum! Zuerst blieb bis auf die Sprintstar Felgen von Lemmerz alles original!

Erbaut wurde dieser Käfer im Jahre 1972. Nach einem typischem Leben als Familienkutsche, gelang dieser kleine marinablaue Sparkäfer in die Hände eines Studenten, der ihn dann völlig verkommen ließ. Onkel Andis bester Freund Jens rettete ihn vor der Presse, weidete ihn aus, um ihn zu schweißen und durch den TÜV zu bringen. Er sollte sein LP-Kennzeichen behalten. Leider lief ihm die Zeit davon und das Krabbeltier wurde in einer Scheune untergebracht, wo er dann fast 10 Jahre vor sich hinschlummerte.
Dann kam der Zeitpunkt des Auferstehens!!!! Ich, der Onkel Andi, hatte Lust, mich nach langer Familienschaffung wieder einem Hobby zu widmen.Ich sah bei einem Freund im Garten einen Knudsentaunus und hatte den Oldtimervirus in mir. Aber wie es so schön als Familienvater ist….. WO IST DIE KOHLE HIN?? Traurig wollte ich schon ein finanzielles Antibiotika nehmen, um den Virus  im Keim zu ersticken, aber dann kam Jens auf die Idee, mir seinen Sparkäfer zu schenken. Wir rechneten hin und her, wie viele Euronen in so ein Projekt gesteckt werden müssten um den Sparkäfer auf die Straße zu bringen und befanden es für gut, diesen blauen Krabbler wieder zum Leben zu erwecken.
Dieser Aufbau dauerte 3 Jahre und pünktlich zum 25.Maikäfertreffen war das Auto fertig. (Kleine Anmerkung am Rande: Wir haben uns bei den Kosten und der Zeit leicht verrechnet ähnlich wie die Erbauer der Elbphilharmonie)

Was machte diesen Spari ursprünglich aus:

– 34 PS Sparmotor
– keine Chromzierleisten
– alte runde Stoßstangen, kleine 2-Kammer-Rückleuchten um die Lager bei VW zu räumen
– Hupenziergitter in den Kotflügeln trotz stehender Scheinwerfer
– keine Heckscheibenheizung
– beige Kunstledersitze
– ursprünglich 6Volt (jetzt 12)
– keine Tankuhr (Reservehahn reicht)
– kleiner rechteckiger Himmel, der Rest lackiert (cooool)

Aber wie das so mit dem Käfer-Virus so ist, kam jedes Jahr eine neue Ausbaustufe hinzu!

Zuerst musste das Auto vorne tiefer! Der Optik wegen! Nach dem Besuch von Spa musste dringend ein 1600er Motor rein! Es folgten eine Anhängerkupplung, Scheibenbremsen vorne, ein externer Ölkühler, 40er Weber und typischer Nippes-Kleinkram!

 

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